Friday, 13. March 2009Angebot


Die etwas andere Seite der Erotik

Das bedeutet, dass Menschen, die zwar abweichende sexu­elle Neigungen aufweisen, jedoch
nicht darunter leiden, auch nicht als gestört oder behandlungsbe­dürftig angesehen werden, solange sie weder andere noch sich selbst durch ihre abweichenden sexuellen Be­dürfnisse be­einträchtigen oder gefährden.
Immer dann, wenn die Sexualität den Betroffenen selbst oder einen anderen Menschen gegen seinen Willen beeinträchtigt oder gefährdet, handelt es sich um eine Störung der Sexualität. Ein Beispiel: Wenn ein Paar sanftes Fesseln oder eine Maske beim Sex bevorzugt und beide das wollen, ist das für sie ein Spiel. Belästigt ein Exhibitionist jedoch immer wieder Frauen, verletzt er damit ihre Persönlichkeit, weil er gegen ihren Willen handelt. Hier spricht man also von einer Krankheit.

Sadomasochismus

Die sexuelle Aktivität, die sie am meisten stimuliert, ist für Sadisten Schmerzen zuzufügen, zu fesseln, zu erniedrigen, Kontrolle auszuüben - zu dominieren. Den passiven Part dabei übernimmt der Masochist oder der Devote. Oft leben Sadisten, Devote und Masochisten das Spiel mit dem Schmerz nur in der Fantasie aus, andere realisieren sie in ausgeklügelten Inszenierungen. Die Teilnehmer legen sogar schriftlich fest, welche Stimulationen bis zu welchem Grad erlaubt sind (Stopp-Code). Freiwilligkeit ist also oberstes Gebot.

Exhibitionismus

Wenn ein Mann sein Geschlechtsteil in der Öffentlichkeit vor einer fremden Frau entblößt, will er Aufmerksamkeit und sexuelles Interesse wecken. Im Grunde versucht er also, damit um eine Frau zu werben - allerdings mit falschen Mitteln. Während des Vorzeigens, meist aber später zu Hause, in Erinnerung an die Reaktion der unfreiwilligen Zuschauerin, masturbiert der Exhibitionist.

Exhibitionistische Handlungen sind strafbar und können laut Paragraf 183 des Strafgesetzbuchs mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.

Voyeurismus

Im Prinzip ist Voyeurismus das Gegenteil von Exhibitionismus. Der Voyeur zieht seine Erregung daraus, dass er jemand anderen heimlich beim Auskleiden, nackt und/oder bei sexuellen Handlungen beobachtetl. Währenddessen oder später masturbiert er, in der Erinnerung daran, was er gesehen hat, ohne dass irgend jemand etwas davon bemerkte. Der besondere Reiz dabei ist, dass man auch jederzeit entdeckt werden könnte.

Fetischismus

Das sexuelle Interesse an unbelebten Objekten wie Strümpfen, Schuhen, Latex- und Lederkleidung, Kämmen und vielem anderen steht für Fetischismus. Meist sind es Bekleidungsstücke, die den Fetischisten sexuell erregen, laut Studien reagieren 60 Prozent der Betroffenen darauf. Ziel der Begierde kann jedoch grundsätzlich jedes Objekt sein. Der Betroffene benutzt den Fetisch um zu masturbieren, riecht oder reibt sich daran. Manche bitten auch den Sexualpartner darum, das Objekt zu tragen.

Zophilie

Der sexuelle Kontakt zu Tieren. Zwar steht auf Aktivitäten in diesem Bereich heute nicht mehr eine Gefängnisstrafe wie früher, die Verbreitung von pornografischem Material zu diesem Thema ist jedoch weiterhin strafbar.

Koprophilie und Urophile

Zu den seltenen Paraphilien zählen auch Koprophilie und Urophile. Dabei richtet sich der erotische Fokus auf Fäkalien oder Urin.


Zum Seitenanfang